ENG | DE | UK | ESHome  E-Marke

E-Marke

E-Marke

Qualitätsorientiertes Dienstleistungskonzept der elektro- und informationstechnischen Handwerke greift am Markt

Ein Jahr nach dem Start der neuen E-Marke zieht der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) eine sehr positive Bilanz: Knapp 3.300 Mitgliedsbetriebe (Stand: Ende Oktober 2008) haben sich bisher für das qualitätsorientierte Dienstleistungskon­zept entschieden und führen das neue Logo. Darüber hinaus haben auch mehr als 20 marktführende Partnerunternehmen und ‑organisationen aus Industrie und Großhandel ihren Worten Taten folgen lassen: Im Anschluss an die auf der diesjährigen Branchenleitmesse Light+Building getroffenen Vereinbarungen haben sie ihre enge Verbundenheit mit dem Konzept nun durch individuelle Partnerverträge untermauert.

Die besiegelte Partnerschaft mit Herstellern und Großhandel ist ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung des Konzepts. Denn die Marktpartner haben sich verpflichtet, den Qualitätsgedanken durch gezielte Maßnahmen zu unterstützen und sichern den E-Marken-Betrieben konkrete Mehrwerte zu. Die Vorteile sind vielfältig:

  • Entsprechend dem Qualifizierungsgedanken des E-Marken-Konzepts erhalten E-Marken-Betriebe Gutscheine und Preisvorteile für die Teilnahme an Schulungsprogrammen
  • Gemeinsamer Aufbau der E-Akademie in Zusammenarbeit mit dem elektrohandwerklichen Fortbildungsnetzwerk ELKOnet
  • Angebot spezieller Schulungsmodule in Kooperation mit dem ELKOnet-Lehrgang „Experte für den Vertrieb“
  • Exklusive Praktikerseminare für E-Marken-Betriebe, die individuell und kostenfrei angeboten werden
  • Die Hersteller weisen auf Verpackungen / in Bedienungsanleitun­gen von sicherheitsrelevanten Produkten darauf hin, dass diese nur vom Fachhandwerk zu installieren sind
  • Marketingservice-Programme und –Aktionen werden für E-Marken-Betriebe zusätzlich mit dem E-Marken-Logo bedruckt
  • Marketing in Kooperation mit den Innungen der ZVEH-Landes­innungsverbände
  • E-Marken-Betriebe werden in den Kundenbetreuungsprogrammen der Hersteller bevorzugt als Premiumkunden geführt und erlangen vielfältige Vorteile, wie etwa frühzeitige Informationen über Pro­duktneuheiten, Normen, Vorschriften und Trends
  • Notdienst für Belieferung außerhalb der Geschäftszeiten nach individueller Vereinbarung
  • Gratis-Planungssoftware zur Installation
  • Hotlines der Hersteller speziell für E-Marken-Betriebe, separate Telefoneinwahl
  • Bevorzugte Beratung von E-Marken-Betrieben
  • Kostenlose Vor-Ort-Beratung und Qualifizierungsmaßnahmen für E-Marken-Betriebe
  • Marketingargumente: Nachlass auf die Versicherungsprämie erhält, wer das versicherte Objekt E-CHECK prüfen lässt
  • Vereinbarung über Haftungsübernahme im Schadensfall
  • Ersatzteilsicherung bis zu zehn Jahren

Die von den Herstellern und vom Großhandel zugesagten Mehrwerte sind jeweils individuell vereinbart und nicht allgemeingültig. Sie orientieren sich daran, was für den einzelnen Anbieter möglich ist. Die Hersteller ihrerseits erwarten, dass die E-Marken-Betriebe gezielt mit Markenprodukten arbeiten.

Nachdem das Markenkonzept innerhalb der eigenen Reihen im Laufe des ersten Jahres seines Bestehens auf eine solide Basis gestellt wurde, startet nun die Imagearbeit in der Öffentlichkeit. Den Auftakt bildete der TV-Spot, der im Oktober zu zuschauerstarken Sendezeiten in der ARD, n‑tv und N24 knapp 70 mal ausgestrahlt wurde. Zugleich finden die Kunden unter der Internetadresse www.e-handwerk.org qualifizierte E‑Marken-Betriebe in ihrer Nähe.

Im nächsten Schritt werden die Mitgliedsbetriebe über geplante Aktionen im kommenden Jahr informiert. Hauptziel ist, das Qualitätsportfolio der Betriebe weiter zu steigern und ihr hochwertiges Angebot bei den Kunden bekannt zu machen.


Der ZVEH: Den elektro- und informationstechnischen Handwerken mit den drei Berufsgruppen Elektrotechniker, Informationstechniker und Elektromaschinenbauer gehören in Deutschland rund 77.000 Betriebe mit 317.000 Beschäftigten, davon rund 40.000 Auszubildende, an. Der Jahres­umsatz der Branche lag im Jahr 2007 bei über 32 Milliarden Euro. Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) vertritt die Interessen von 15 Landesverbänden mit ihren rund 400 Innungen.

Zugleich können Sie sich unter www.zveh.de über die Organisation und die Arbeit des ZHEH’s informieren.